Die Heilkräfte aus Kapuzinerkresse und Meerrettichwurzel bewahrten mich vor einer Lungenentzündung

Selbsthilfe_Zitrone2Grenzerfahrung. „Ohne Arzt dauert eine Erkältung eine Woche, mit Arzt sieben Tage“, lautet ein altes Sprichwort, das Nina Germanus immer dann in den Sinn kam, wenn sie sich wieder einmal etwas eingefangen hatte. „Meist versuchte ich mit viel Tee und jeder Menge Schleimlöser aus der Apotheke meine Beschwerden selbst in den Griff zu bekommen. Doch in diesem total verregneten Sommer 2016 half das alles nichts.“

Heimsuchung. Dabei hatte sich die 24jährige Studentin aus Berlin schon fast daran gewöhnt, dass sie mindestens vier-, fünfmal pro Jahr richtig erkältet war. „Ich konnte die Uhr danach stellen, dass sich jedes Mal direkt im Anschluss an eine Prüfungsphase dieses unangenehme Kratzen im Hals meldete und ich zu schniefen anfing. Im Juli drehte sich die Spirale allerdings weiter. Ich fühlte mich extrem schwach, meine Lungen rasselten. Ich musste kontinuierlich husten, hatte Angst, eine richtige Grippe auszubrüten.“

Empfehlung_Salbei5Wendung. Von einem Kommilitonen bekam die angehende Wirtschaftsingenieurin den Tipp, sich an die Berliner Fachärztin für Allgemeinmedizin, Dr. Karola Dimarakis (63), zu wenden. „Ich suchte einen Mediziner, der auf Naturheilkunde spezialisiert ist. Denn eines wollte ich nicht: Antibiotika nehmen. Damit hatte ich sechs Jahre zuvor schlechte Erfahrungen gemacht. Damals – während des Abiturs – plagte ich mich mit einer Serie unangenehmer Blaseninfekte herum.“

Diagnose_Abhoeren2Krankschreibung. Die seit 25 Jahren niedergelassene Schulmedizinerin mit Schwerpunkt „Naturheilverfahren“ konnte nach der Erst-Untersuchung ihre Patientin erst einmal beruhigen: „Eine Grippe ist das nicht. Aber eine hartnäckige Erkältung, die in eine spastische Bronchitis übergangen ist. Sie stehen kurz vor einer Lungenentzündung, deshalb schreibe ich Sie erst einmal krank. Und in der Zwischenzeit versuchen wir phytotherapeutisch Ihre Beschwerden in den Griff zu bekommen.“

Verordnung_AngocinGefährdung. Da Salbei- und Thymian-Tee keine ausreichende Wirkung zeigten, griff Frau Dr. Dimarakis als Sofortmaßnahme auf ein pflanzliches Heilmittel zurück – ein so genanntes Phyto-Antibiotikum. „Bei einfachen, entzündlich-infektiösen Atemwegserkrankungen habe ich gute Erfahrung mit Senfölen aus Kapuzinerkresse und Meerrettich. gemacht – sowohl bei viralen als auch bakteriellen Infekten.“

Komplikation. Das ist super wichtig, denn vermeintlich harmlose, fast immer durch Viren ausgelöste Erkältungskrankheiten können dramatisch eskalieren – zum Beispiel durch bakterielle Sekundärinfektionen. Dabei breiten sich Bakterien im Windschatten der Viren rasant aus und führen so eventuell zu einer lebensgefährlichen Lungenentzündung.

Diagnose_OhrLinderung. „Die Pflanzenstoffe wirken nicht nur gegen krankheitsverursachende Mikroorganismen und bekämpfen damit die Auslöser der Erkrankung. Dank ihrer zusätzlichen antientzündlichen Wirksamkeit ermöglicht die Senfölkombination auch eine schnelle Besserung der schmerzhaften Beschwerden,“ ergänzt die Ärztin.

Espertin_KapuzinerkresseHemmung. Das Prinzip des Phyto-Antibiotikums Angocin ist dabei genial. Nach Aufnahme ins Blut werden die Senföle zu den Ausscheidungsorganen transportiert – also hauptsächlich zu den ableitenden Harnwege und der Lunge. Genau hier treffen sie mit den Krankheitserregern zusammen und hemmen deren Ausbreitung. Darüber hinaus besitzen sie antioxidative Wirkung und aktiveren so das körpereigene Immunsystem.

Schonung. „Aktuelle Studien belegen, dass das Senfölgemisch aus Kapuzinerkresse und Meerettich wiederkehrende Erkältungen sogar vorbeugen und die Erkältungshäufigkeit um 50 Prozent reduzieren kann “, so Dr. Karola Dimarakis. „Das Wichtigste: Resistenzen gegen das so genannte pflanzliche Antibiotikum wurden aufgrund der vielfältigen Wirkweise der Senföle – im Gegensatz zu den chemisch-synthetischen Pendants – noch nie beobachtet. Und da die pflanzlichen Wirkstoffe bereits im oberen Dünndarm aufgenommen werden, wird die körpereigene Darmflora geschont.

Ernaerhungsberatung_Paprika2Schwächung. Das ist für die Berliner Allgemeinärztin besonders wichtig, da im Darm ein großer Teil der „immunkompetenten Zellen“ des Menschen sitzen. Dr. Dimarakis: „Etwa 75 Prozent unseres gesamten Abwehrsystems befinden sich hier. Eine Belastung der Darmflora – wie bei der Patientin durch die wiederkehrende Behandlung der Blasenentzündungen mit chemisch-synthetischen Antibiotika – führt oft zur Schwächung des Immunsystems. In Folge können schädliche Erreger nur unzureichend bekämpft werden. Das könnte ein Grund für die häufigen Erkältungen in den letzten drei Jahren sein!“

Therapie_SymbioselenkungVerdrängung. Per probiotischer Darmsanierung wurde deshalb im zweiten Schritt die Darmflora bei Nina Germanus ins Gleichgewicht gebracht. Dazu werden per Tropfen bzw. Kapseln nützliche Keime dem Verdauungssystem zugeführt, die die schädliche Bakterien nach und nach verdrängen sollen. „Außerdem erklärte mir die Ärztin, dass ich mehr Vitamin-reiches Obst und Gemüse essen soll,“ erzählt die junge Frau.

Therapie_Tabletteneinnahme2Wirkung. Die ersten drei Tage nahm die Berliner Studentin dreimal täglich jeweils vier Tabletten des Senföl-Präparats. „Schon am zweiten Tag wurde es merklich besser. Husten und Schnupfen ließen nach“, berichtet die Patientin. „Später reduzierte ich die Angocin-Dosis auf drei mal drei. Und nach einer Woche waren Husten und Erkältung komplett weg. Zur Vorbeugung erneuter Infekte nehme ich jetzt nur noch zwei mal zwei Tabletten, esse ganz viel Obst und Gemüse und trinke viel. Endlich fühle ich mich wieder richtig gesund!“

 

Expertin_DrDimarakisGrippe oder grippaler Infekt – so erkennen Sie den Unterschied

Sobald die Kollegin im Nebenzimmer hustet und der Chef Schal statt Krawatte trägt, ist es wieder soweit: Die „Grippe“ geht um. Im Alltag wird zwischen Erkältung und der richtigen Grippe kaum unterschieden. Dabei werden die Erkrankungen von ganz unterschiedlichen Erregern ausgelöst.

„Die richtige Grippe wird von Influenzaviren hervorgerufen“, so Dr. Karola Dimarakis. „Die Beschwerden der Influenza sind sehr viel dramatischer, als beim grippalen Infekt. Typisch ist ein hochakuter Beginn mit plötzlichen Kopf- und Gliederschmerzen, hohem Fieber und extrem heftigem Krankheitsgefühl. Hinzu kommen starker Husten und andere Beschwerden.“

Grippe

Die Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich zeigten dabei auch gegen Influenzaviren Wirksamkeit: In Laboruntersu­chungen der Universität Gießen wurde nachgewiesen, dass die Pflanzenstoffe die Vermehrung des Grippevirus H1N1 in menschlichen Lungenzellkulturen nahezu hundert prozentig hemmen. Neben den Influenzaviren als Verursacher der echten Virusgrippe konnte auch eine Wirksamkeit gegenüber anderen Viren, welche Erkältungskrankheiten auslösen, nachgewiesen werden.

Diagnose_Rachen2„Für eine Erkältung kommen nämlich ungefähr 200 unterschiedliche Virusarten als Auslöser in Frage. Rhino-, Adeno- oder Coronaviren sorgen während des ganzen Jahres dafür, dass es Erkältungen gibt. Dr. Dimarakis: „Normalerweise klingt eine Erkältung nach einigen Tagen wieder ab. Typisch sind Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Halsschmerzen, mäßige Glieder- und Kopfschmerzen, selten Fieber und Schüttelfrost.“

Kasten Resistenzen

Mikroskop_Schnupfenvirus2Laut Schätzung wird etwa jedes zweite Antibiotikum unnötig eingenommen. Besonders problematisch ist die zunehmende Resistenzentwicklung von Keimen gegenüber den gängigen chemisch-synthetischen Antibiotika. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben in Europa jährlich rund 25000 Patienten infolge einer Infektion mit resistenten Keimen – Tendenz steigend.

Problem_AntibiotikaDas Problem: die Unempfindlichkeiten nehmen deutlich schneller zu, als die Entwicklung entsprechender Medikamente. Einen Weg zur Entschärfung des Resistenzproblems sehen Experten daher im alternativen Einsatz von antibiotisch wirksamen Pflanzeninhaltsstoffen wie den Senfölen aus Kapuzinerkresse und Meerrettich. Der Einsatz des Senfölgemischs bei unkomplizierten Atem- und Harnwegsinfekten sei eine gute Option, um die Ausbreitung resistenter Keime zu bremsen.

Weitere Infos unter www.pflanzliche-antibiotika.de

Fünf Praxistipps von Dr. Karola Dimarakis – „So schützen Sie sich vor Erkältungen“

Infektionsweg_HaendeHändewaschen: Fast jede Erkältung wird von Viren verursacht, die durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen werden. Ansteckungsgefahr besteht sowohl durchs Anniesen, als auch durch Körperkontakt wie z.B. Händeschütteln – deshalb regelmäßig Hände waschen!

Kältefallen meiden: Da Kälte unser Immunsystem schwächen kann, verbessern Sie Ihre Chancen auf einen erkältungsfreien Winter, wenn Sie so genannte Kältefallen meiden. Also: Vorsicht vor kalten Füßen, zugigen Bahnhöfen oder Wartehäuschen.

Selbsthilfe_AusspuelenViel trinken: Gerade, weil wir in der kühlen Jahreszeit weniger Durst empfinden, ist viel trinken wichtig, denn es ist der beste Schutz für die Schleimhaut von Nase und Lunge, verhindert ihr Austrocknen und das Einnisten von Viren wird erschwert.

Bewegung: Halten Sie sich viel an frischer Luft auf und gehen Sie regelmäßig   – in ihrem Tempo – spazieren. Radfahren ist ebenfalls sehr gut. Gartenarbeit unterstützt das Immunsystem. Und natürlich regelmäßig sportliche Betätigung, wie Joggen oder Walking etc.

Ernaehrung_BuntesObst4Ernährung: Essen Sie „bunt“: stellen Sie Ihre Ernährung auf dauerhaft mehr Obst und Gemüse um. Achten Sie dabei darauf, Gemüse nicht tot zu kochen. Auch eine „heiße Zitrone“ verliert bereits ab 50 Grad ihre Heilkraft. Essen Sie Obst nicht abends, da der Fruchtzucker schlecht verstoffwechselt werden kann. Es bilden sich Fuselalkohole, die die Leber schädigen können.

Steckbrief Kapuzinerkresse

Therapie_KapuzinerkresseBis ins 13. Jahrhundert hinein waren Mönche fast 500 Jahre lang verantwortlich für die medizinische Versorgung Europas. In den Klöstern sammelten sie das Wissen der alten Zeit. Kein Wunder, dass der Volksmund der rankenden Gartenpflanze mit gesunder Wirkung wegen der Ähnlichkeit der Blüten mit den Mützen der Kapuzinermönche den Namen „Kapuzinerkresse“ gab. 2013 wurde sie zur Heilpflanze des Jahres gekürt.

Wo kommt sie her? Ursprünglich stammt die Kapuzinerkresse aus Peru. Von dort gelangte sie um 1600 zu uns.

Woran erkenne ich Sie? Das Kletterkraut hat ungeteilte, schirmförmige Blätter und wächst bis zu 30 Zentimeter hoch. Die strahlend orangefarbenen und roten Blüten werden in der Küche gerne als Speise-Garnitur verwendet.

Was ist drin? Aufgrund der enthaltenen Senföle kann die Pflanze gleichermaßen Viren, Bakterien und Pilze hemmen; außerdem werden aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung allgemein die körpereigenen Abwehrkräfte stimuliert.

Wann hilft es? Die Pflanze wird – boesonders in Kombination mit den Senfölen aus der Meerrettichwurzel (z.B. in Angocin) – bei Blasen- und Atemwegsinfekte verwendet.

Erfolg_NinaGermanus4Schnelltest – Ist mein Immunsystem stark genug für den Winter?

  1. Leiden Sie häufiger als dreimal pro Jahr an einer Erkältung?
  2. Sind Sie pro Woche seltener als zwei mal eine halbe Stunde an frischer Luft?
  3. Treffen Sie beruflich oder privat mit mehr als 30 Menschen pro Woche zusammen?
  4. Leben oder arbeiten Sie in klimatisierten Räumen?
  5. Haben Sie Kinder, die in den Kindergarten gehen?

Auswertung: Vorbeugen ist besser als heilen. Schon bei einem Ja kann Ihr Immunsystem belastet sein. Gerade wenn Sie keine akute Beschwerden haben, sollten Sie versuchen, Ihre Abwehrkräfte, vor allem durch regelmäßige Bewegung (Fahrradfahren, Spaziergänge), vitaminreiche Ernährung und Wasseranwendungen nach Kneipp zu stärken.

Hinweis: bei der vorgestellten Patienten-Reportage handelt es sich um einen Einzelfall. Der individuelle Behandlungsbericht erhebt nicht Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Bitte beachten Sie, dass meine Artikel in keinem Fall eine Beratung durch den Arzt oder Apotheker ersetzen. Dieser Blog dient allein der medizinjournalistischen Information.

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About André Berger

Geboren in Hamburg. 1986-1990 freier Reporter. 1991 Redakteur Heinrich Bauer Verlag. Seit 1992 freier Medizinreporter Meine Arzt- & Patienten-Reportagen (Text & Fotos) erscheinen regelmäßig in den großen, wöchentlichen Publikums- und Frauenzeitschriften des Burda-Verlags, der Funke-Gruppe und des Bauer Verlages